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DWSI: Mit Sicherheit erfolgreich
15.10.2020

Das Dresdner Sicherheitsunternehmen DWSI – Dresdner Wach- und Sicherungsinstitut GmbH feiert 30-jähriges Jubiläum. Die Referenzliste ist lang und spricht für sich. Zu den Auftraggebern zählen u.a. die Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen, die Sächsische Aufbaubank, die Mercedes AG oder Von ARDENNE GmbH. Wir sprachen mit Geschäftsführer Ingo Hartmann über das Erfolgskonzept der Firma.
Herzlichen Glückwunsch zum 30-jährigen Firmenjubiläum: Was sind die Zutaten für Ihr Erfolgsrezept?
Ingo Hartmann: Da möchte ich erst einmal zu den Anfängen zurückgehen. Als die DWSI in der privaten Sicherheit am 1. Juli 1990 gegründet wurde, war das mit einem großen Risiko verbunden. Unter Führung des damaligen geschäftsführenden Gesell­­schafters Dr. Franz Feuerstein hat man die Chancen für neue Herausforderungen in der privaten Sicherheit genutzt. Im Laufe der Jahre profitierten wir immer wieder von den hoch qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Erfahrung im Sicher­heits­bereich, etwa bei der NVA, der Polizei oder später bei der Bundeswehr und beim Bundesgrenzschutz. Zudem ist die Nähe zum Auftraggeber und zu den Kollegen eine tragende Säule unseres Erfolgskonzeptes.

Wie meinen Sie das?
Die Mitarbeiter leben und arbeiten in den Regionen vor Ort. Sie identifizieren sich mit der Arbeitsaufgabe und den Auftraggebern. Dadurch können wir flexibel und schnell auf Veränderungen der Bedürfnisse reagieren. Zudem können wir den Kunden dank des großen DWSI-Portfolios alle relevanten Sicher­heits-Dienstleistungen aus einer Hand anbieten und müssen keine Subunternehmen beauftragen. Zu den Erfolgsfaktoren gehört auch eine Firmenphilosophie, die auf solides Wirtschaften und Stabilität in der Führungsstruktur ausgelegt ist.

Welche Leistungen decken Sie ab und welche Kunden sprechen Sie damit an?
Wir stellen fast die komplette Bandbreite an Sicherheitsdienstleistungen vom „kleinen“ Privatkunden bis zum großen Konzern sicher. Neben den branchentypischen Leistungen (Separatbewachung, Objekt- und Werkschutz, Empfangsdienst, Revierdienst, Alarmbearbeitung und -verfolgung sowie Veranstaltungsschutz) bieten wir auch viele andere Serviceleistungen an (Bewachungsdienste, Aufsichtsdienste, gehobene Bewachung, bewaffneter Objektschutz, Besetzung von Leitzentralen, Besuchermanagement, Kassendienste, Shop-Verkauf, Hostessendienste). Dabei konnten wir vor allem in den letzten zehn Jahren renommierte Industrieunternehmen als Auftraggeber gewinnen. Ein wichtiges Aufgabenfeld sind Objektschutz und Aufsichtsdienste in öffentlichen Einrichtungen, besonders in Museen oder anderen Kulturinstitutionen und in Hochschulen. Unsere Mitarbeiter sind zudem mit mehr als 50 Fahrzeugen für Schließ- und Kontrolldienste mobil unterwegs. Schließlich übernehmen wir Geld- und Wertdienste für Sparkassen, Banken und Industrieunternehmen in Dresden und Umgebung. Seit Mai 2020 stellen wir sogar eine Betriebsfeuerwehr.
DWSI Feuerwehr
Betriebsfeuerwehr DWSI / Foto: © DWSI
Worin besteht Ihr Alleinstellungsmerkmal im Vergleich zu Ihren Mitbewerbern?
Wir sind sehr flexibel aufgestellt, arbeiten stets nah am Kunden und an den Mitarbeitern. Unsere breite Präsenz mit jeweils einer Filiale in Dresden, Leipzig und Chemnitz sowie zu­sätzlich sechs Niederlassungen in der Fläche von Sachsen er­mög­licht uns kurze Entscheidungs­wege und schnelle Reaktions­zeiten – wenn nötig, auch mit Führungs­kräften vor Ort. Ein Vorteil ist sicher auch die Unter­nehmens­größe, denn seit 2016 gehört die DWSI zur KWS Gruppe (Kieler Wach- und Sicher­heits­gesell­schaft).

Sie beschäftigen inzwischen über 1.300 Mitarbeiterinnen und Mit­arbei­ter. Gibt es trotz dieser hohen Zahl eine Betriebsphiloso­phie, die die Kolleginnen und Kolle­gen verinnerlicht haben?
Mit der ständig steigenden Zahl an Kollegen wächst auch die Führungs­struk­tur unseres Unter­nehmens. Dabei werden die Mitarbei­ter in Ent­schei­dungspro­zesse mit eingebunden. Ich bin als Geschäfts­führer inzwischen im 30. Dienst­jahr bei DWSI und habe alle operativen Auf­gaben einmal in den ersten zehn Jahren durchlaufen. Das Füh­rungs­personal wird über Jahre erfolgreich im eigenen Be­trieb aufgebaut. Somit wird die DWSI Firmen­philo­­sophie über die Generatio­nen hinweg weitergetragen und aktiv weitergelebt. Und auch unsere Mit­arbei­ter­schaft bleibt uns in der Regel lange treu, zumal wir ein vielfältiges Aus- und Weiterbildungs­programm entwickelt haben.

Haben Sie das Gefühl, dass das Bedürfnis nach Sicherheit für die Menschen heute eine größere Rolle spielt als noch vor einigen Jahren?
Sicherheit ist eine der wichtigsten Grundlagen zur individuellen, gesellschaftlichen und unternehmerischen Ent­wick­lung. Ob das Bedürfnis nach Sicherheit für die Men­schen heute eine größere Rolle spielt als noch vor 30 Jahren hängt von der subjektiven Wahrnehmung jedes Einzelnen ab. Aber aus meiner Erfahrung heraus sehe ich schon eine Stei­gerung. Aller­dings muss man bedenken, dass wir heute durch das Internet mit einer Infor­ma­tions­flut konfrontiert werden, die durchaus zur Realitäts­ver­zerrung beitragen kann, da sich eher die schlechten Nachrichten einprägen. Die Krimi­nal­statistik spricht über rückläufige Zahlen, aber die Men­schen fühlen es subjektiv anders. Hinzu kommt die Globali­sierung, die in unser Leben natürlich auch auf regionaler Ebene eingreift und es beschleunigt. Nichts hat wie früher über längere Zeit Be­stand, alles ändert sich rasend schnell. Und jeder ist betroffen. Das Sicher­heits­bewusst­­sein der Men­schen, der Unter­­neh­men und Insti­tu­tionen hat sich also gewandelt. Dadurch müssen auch die Aufgaben der privaten Sicher­heits­unterneh­men angepasst wer­den. Sicherheits­dienst­leistun­gen sind an­spruchsvoller, aber auch vielseitiger geworden.
DWSI Flggen
Foto: Franziska Pilz
Welche besonderen Heraus­for­de­rungen bestanden im Zu­sam­men­­­hang mit der Corona-Krise?
Natürlich standen wir vor der Herausforder­ung, den Be­trieb aufrechtzuerhalten und den starken Umsatz­rückgang seit April zu kompensieren. Es ist uns gelungen, ohne Kurzarbeit im Niedrig­lohn­bereich durch die Krise zu kommen. Und das trotz der Schließung öffentlicher und musealer Ein­richtungen in Sachsen. In persönlichen Gesprächen mit den Mitarbeitern haben wir versucht, soziale Ängste zu nehmen. Ganz konkret haben wir Alter­nativen organisiert und loyal verteilt. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, um meinen Mitarbeite­rinnen und Mitarbeitern danke zu sagen. Ich denke, dass in den letzten sechs Monaten viele stille Helden dazu beigetragen haben, dass unser Leben wirtschaftlich und gesellschaftlich weiter funktioniert hat. Auch wenn ihre Stimmen manchmal nicht so laut gehört werden. 

https://www.top-magazin-dresden.de/2020/10/15/dwsi-mit-sicherheit-erfolgreich/

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