Sieben auf einen Streich – DNZ-Gruppe erfolgreich saniert
18.01.2017

Dresden, 05.01.2017

Das für alle Gesellschaften der DNZ-Gruppe zuständige Insolvenzgericht in Dresden hat unmittelbar vor Weihnachten 2016 die Insolvenzverfahren für alle betroffenen Tochtergesellschaften aufgehoben. Der Restrukturierungs- und Sanierungsprozess, der von den eingesetzten Sanierungsgeschäftsführern, den Rechtsanwälten Dr. Thorsten Bieg, Dr. jur. habil. Gerrit Hölzle und Sascha Feies von der Kanzlei GÖRG gemeinsam mit Herrn Rechtsanwalt Dr. Wallner als Sachwalter geleitet wurde, konnte damit binnen eines Jahres erfolgreich abgeschlossen werden.

Die Dresdner DNZ Holding GmbH und sämtliche unmittelbaren Tochtergesellschaften der DNZ-Gruppe hatten im Januar 2016 Insolvenzantrag beim zuständigen Amtsgericht Dresden gestellt. Hintergrund waren Kreditverbindlichkeiten in Millionenhöhe, die aufgrund von Firmenzukäufen der Gruppe bis 2008 entstanden waren und trotz positiver operativer Ergebnisse der Tochtergesellschaften nicht zurückgeführt werden konnten.

Als Bestbieter aus einem M&A-Prozess konnte die Kieler Wach- und Sicherheitsgesellschaft (KWS), vertreten durch die Kanzlei Cornelius + Krage in Kiel, als strategischer Investor gewonnen und bereits mit Wirkung zum 15.06.2016 alle sieben operativ tätigen Tochtergesellschaften der DNZ-Gruppe an den Investor verkauft werden. Der Erwerb erfolgte auf Grundlage von Insolvenzplänen für jede einzelne Gesellschaft, namentlich der Dresdner Wach- und Sicherungsinstitut GmbH, der Conexis GmbH sowie der DNZ Verwaltungs GmbH mit Sitz jeweils in Dresden, der DWSI Berlin GmbH in Berlin, der WSI Security GmbH in Erfurt, der PRODIAC Sicherheits GmbH in Bielefeld und der WWD Dienstleistung GmbH in München. Der Zukauf der DNZ-Gruppe ergänzt das bisherige Portfolio der KWS ideal.

Die DNZ-Gruppe bietet bundesweit an 12 Standorten hochwertige Sicherheitsdienst­leistungen, insbesondere Gebäudebewachung, Personenschutz, Revierkontrollen, Alarmaufschaltungen sowie Geldtransporte, an und beschäftigt rund 2.400 Mitarbeiter im gesamten Einsatzgebiet. Durch die außerordentlich schnelle Sanierung konnten alle Arbeitsplätze gesichert werden.

Die erfolgreiche Entschuldung der DNZ-Gruppe bestätigt damit die herausgehobene Bedeutung des Eigenverwaltungsverfahrens nach dem ESUG als modernes Instrument der Krisenbewältigung.

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